Skip to main content
20. April 2021 | Europäische Union

1,55 Milliarden Euro für die Propagierung sogenannter EU-Werte!

FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky zu "Rechte und Werte"-Programm: "Bei Impfstoff-Beschaffung wurde geknausert, jetzt steckt man viel Geld ins Aufpolieren des angeschlagenen Images."

1,55 Milliarden Euro für die Propagierung sogenannter EU-Werte! - FPÖ-EU-Delegationsleiter Vilimsky zu "Rechte und Werte"-Programm: "Bei Impfstoff-Beschaffung wurde geknausert, jetzt steckt man viel Geld ins Aufpolieren des angeschlagenen Images."

Foto: FPÖ

Der Europäische Rat hat gestern das 1,55 Milliarden Euro schwere „Rechte und Werte“-Programm angenommen und rechtfertigte dabei diese Ausgabe ausgerechnet mit einem Verweis auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie. „Bei der Impfstoffbeschaffung wurde gefeilscht und geknausert, und jetzt werden 1,55 Milliarden Euro ausgegeben, um das international schwer angeschlagene Image der EU aufzupolieren“, erklärte heute, Dienstag, Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament.

Stärkung demokratischer und offener Gesellschaft

In der Presseaussendung des Rates wird die Annahme des „Rechte und Werte“-Programms damit gerechtfertigt, dass neben der Bekämpfung der wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie die Stärkung der demokratischen und offenen Gesellschaft äußerste Dringlichkeit habe. Das Programm solle unter anderem „EU-Werte“ schützen und fördern und das Bewusstsein für die „gemeinsame europäische Geschichte“ schärfen.

Vorgaukeln europäischer Überlegenheit

„Die EU hat bei der Corona-Iympfung versagt, weil sie bei der Impfstoff-Beschaffung am falschen Ende gespart hat. Anstatt jetzt jeden verfügbaren Euro in die Beseitigung der Auswirkungen zu stecken, gaukelt man dem Rest der Welt medial lieber europäische Überlegenheit vor“, kritisierte Vilimsky.


© 2021 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.