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21. August 2020 | Wirtschaft

Ausverkauf von Österreichs Industrie an China rächt sich

Traditionsreicher Antriebs-Elektronikkonzern ATB AG in der Obersteiermark wird in Konkurs geschickt und in Polen neu aufgestellt.

Mit einem „Knall“ löst sich die obersteirische Antriebs-Elektrotechnik-Konzern ATB AG in Spielberg nach 90 Jahren Bestand in einem Konkurs auf und kostetet hunderten Mitarbeitern ihren Arbeitsplatz. Das Unternehmen wurde 2011 an den chinesischen Konzern Wolong verkauft. „Hier rächt sich der Ausverkauf der heimischen Industrie an chinesische Großkonzerne wie hier die Wolong-Gruppe. Denn der Konkurs ist ja nur die Spitze des Eisberges, denn ein Ende des Betriebes ist nur in Österreich zu sehen. Der Konzern plant, die Maschinen in der Steiermark abzubauen und im EU-geförderten Polen wiederaufzubauen“, erklärte der freiheitliche Wirtschaftssprecher Erwin Angerer.

Österreich finanziert Werks-Übersiedlung nach Polen

„Dieses Vorgehen kostetet also nicht nur wichtige Arbeitsplätze und hinterlässt Gläubiger, die auf Millionen Euro sitzen bleiben - nein es kostet auch Steuergeld, das Österreich an die Europäische Union abführt und somit indirekt nach Polen in das neue Werk wandert“, ergänzt der freiheitliche Nationalratsabgeordnete aus der Steiermark, Axel Kassegger.


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