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05. Februar 2021 | Gesundheit, Innenpolitik

Bundeskanzler entmachtet Gesundheitsminister erneut

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Kurz schwenkt auf FPÖ-Linie und will keine Tabus bei Impfstoff-Zulassung."

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass der in Russland entwickelte Corona-Impfstoff „Sputnik V“ wirksamer ist als jener von „Astra Zeneca“ und den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna um nichts nachsteht. FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer hat daraufhin die mit Impfstoff-Lieferproblemen konfrontierte österreichische Bundesregierung aufgefordert, mit Russland in Kontakt zu treten und Verhandlungen über einen Ankauf des russischen Impfstoffes aufzunehmen. Postwendend kam eine Absage von Gesundheitsministers Rudolf Anschober. Er meinte sinngemäß, Österreichs Bedarf sei mit 24,5 Millionen Impfdosen, die über die EU beschafft werden, gut versorgt.

Auch Zulassung von "Sputnik V" prüfen

Mit dieser Meinung stehe Anschober mittlerweile aber alleine da. „Bundeskanzler Sebastian Kurz unterstützt mittlerweile die FPÖ-Forderung. Er plädiert dafür, geopolitische Tabus abzulegen. Die Europäische Arzneimittelagentur soll alle neuen Impfstoffe, für die ein Antrag auf Zulassung gestellt wird, überprüfen. Die Blockade-Haltung des Gesundheitsministers ist damit nicht mehr länger gültig. Das ist ein positives Zeichen“, erklärt Hofer.

Pleiten, Pech und Pannen-Liste wird immer länger

Der Gesundheitsminister stehe damit immer mehr auf verlorenem Posten. Sein Register an Pleiten, Pech und Pannen werde ohnehin immer länger: fehlerhafte und verfassungswidrige Verordnungen, der legendäre "Oster-Erlass", das Beliefern der Altenwohn- und Pflegeheime mit zehn Millionen, großteils ungeprüften und mangelhaften Masken, das Debakel rund um AstraZeneca, verspätet vorgelegte Impfstrategien, und so weiter. „In jedem anderen Land der Welt wäre der Gesundheitsminister schon vor Monaten seinen Job los gewesen. Ich hoffe, der Bundeskanzler erlöst Österreich bald von diesem überforderten Minister“, so Hofer abschließend.


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