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08. Februar 2021 | Gesundheit, Innenpolitik

Bundesregierung hat Tirol-Frage verschlafen

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Virus-Mutation verbreitet sich schon lange - Zusperren Tirols wäre jetzt nur noch reine Placebo-Maßnahme."

Bundesregierung hat Tirol-Frage verschlafen - FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Virus-Mutation verbreitet sich schon lange - Zusperren Tirols wäre jetzt nur noch reine Placebo-Maßnahme."

Foto: FPÖ

Noch immer keine Entscheidungen - in welche Richtung auch immer - gibt es zu Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung der südafrikanischen Coronavirus-Mutation in Tirol. Seit mehreren Tagen herrsche im Gesundheitsministerium ein „rasender Stillstand“, während von Tiroler-ÖVP-Granden eine Warnung nach der anderen in Richtung Wien abgefeuert wird. FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Die Causa Tirol zeigt, wie schwach die Rolle des Gesundheitsministers in der Krisenbewältigung ist. Obwohl die anscheinend ansteckendere Südafrika-Mutation schon vor rund zwei Wochen im Westen nachgewiesen wurde, ist rein gar nichts passiert. Jetzt noch über die Abriegelung des gesamten Bundeslandes zu beraten, ist sinnlos, zumal sich das Virus wohl schon längst über die Landesgrenzen hinaus verbreitet hat.“

Aus "ideologischen" Gründen Grenzsperre abgelehnt

 

Für Hofer ist dieser „Eiertanz“ nicht überraschend, und er erinnert an jene Tage, als in Deutschland bereits ein Landeverbot für Flüge aus Südafrika verhängt wurde. Die Lufthansa ist damals kurzerhand auf Wien ausgewichen und hat die Passagiere dann von dort aus weitertransportiert. „Wie auch am Beginn der Pandemie beim Überschwappen des Virus aus Italien wurde auch nun wohl aus ideologischen Gründen eine Grenzsperre abgelehnt - jetzt ist es zu spät. Eine Quarantäne für ganz Tirol zum jetzigen Zeitpunkt wäre nicht mehr als eine Placebo-Maßnahme“, hält Hofer abschließend fest.


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