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14. Oktober 2020

FPÖ – Angerer: Es darf zu keinem zweiten Lockdown kommen!

Wien (OTS) - „Österreichs Unternehmen brauchen nicht nur eine materielle Hilfe, sondern endlich auch eine Planungssicherheit. Wie soll man nämlich einen Kongress oder andere Veranstaltungen planen, wenn man nicht weiß, welche Maßnahmen diese schwarz-grüne Regierung morgen setzen wird“, so heute FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer in seinem Debattenbeitrag. „Überdies ist es bei diesen unzähligen Maßnahmen völlig unklar, welche nun auch gelten und welche eben nicht“, kritisierte Angerer.

„Die schlechten Wirtschaftszahlen und die düsteren Prognosen finden ihren Ursprung in den laufend verspäteten Reaktionen der schwarz-grünen Regierung, in ‚Hilfsmaßnahmen und Hilfspaketen‘, die ständig abgeändert werden mussten, zum Teil völlig unverhältnismäßig sind und – wie man jetzt am Beispiel der Veranstaltungs- und Kongresswirtschaft sieht – immer wieder gewisse Branchen einfach vergessen“, sagte Angerer.

„Das große Damoklesschwert, das aber über den österreichischen Unternehmern hängt, ist die Möglichkeit eines zweiten Lockdowns, den einige Minister dieser Regierung nicht ausgeschlossen haben. Wenn nun ein zweiter Lockdown käme, dann wäre das, wie es der IHS-Chef nannte, ein ‚fataler Schritt für die österreichische Wirtschaft und auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen würden massiv ansteigen‘“, sagte Angerer.

„Wir müssen nun alles daransetzen, unsere Wirtschaft anzukurbeln, den Unternehmen wieder auf die Beine zu helfen und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Regierung muss endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen, echte Maßnahmen setzen, die wirklich eine positive Veränderung bringen“, forderte der FPÖ-Wirtschaftssprecher.

„Ein neuerlicher Lockdown darf somit keine Option mehr sein. Ein solcher hätte nämlich schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft, aber auch für die gesamte österreichische Bevölkerung“, erklärte Angerer und weiter: „Wir fordern daher die Regierung in einem Antrag auf, umgehend öffentlich einen zweiten Lockdown definitiv auszuschließen, um so endlich die dringend erforderliche Planungssicherheit für die Unternehmen sicherzustellen und damit positive Signale für die Betriebe und deren Beschäftigten auszusenden.“

„Herr Finanzminister, Sie schreiben in Ihrem Budget, dass ‚neue Perspektiven geschaffen werden‘. Wenn Sie aber so weitermachen, wie bisher, dann sind diese Perspektiven aber Wohlstands- und Bildungsverlust sowie eine gespaltene Gesellschaft. Wenn Sie obendrein auf die Titelseite Ihres Budget ‚Aus Verantwortung für Arbeitsplätze und Standort‘ schreiben, dann können Sie ruhig unserem Antrag zustimmen“, betonte der FPÖ-Wirtschaftssprecher.


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