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06. September 2021 | Gesundheit

FPÖ fordert weiterhin gratis frei zugängliche Corona-Antigentests ein

Bundesparteiobmann Kickl und Gesundheitssprecher Kaniak: "Nur eine Kombination aus Antigen-, PCR- und Antikörpertests gibt realistischen Überblick über Pandemie."

Bundesparteiobmann Kickl und Gesundheitssprecher Kaniak: "Nur eine Kombination aus Antigen-, PCR- und Antikörpertests gibt realistischen Überblick über Pandemie."

Foto: FPÖ

„Der 'Corona-Cluster' in Innsbruck zeigt, wie trügerisch die Impfversprechungen der türkis-grünen Bundesregierung sind. So wurden dort 16 Personen als an Corona infiziert festgestellt, obwohl sie bereits zwei Mal geimpft wurden. Das ist, außer für Kanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, freilich nichts Neues. Daten aus Israel belegen das schon seit Monaten, und auch das amerikanische CDC hat bereits dementsprechend publiziert“, erklärte der freiheitliche Bundesparteiobmann und FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl.

Geimpfte als "Superspreader"?

„Diese falsch verstandene Sicherheit beinhaltet ein hohes Risiko. Wenn geimpfte Personen meinen, keinen Test mehr durchführen zu müssen, ist die Gefahr vorhanden, dass sie sich zu ‚Superspreadern‘ entwickeln. Denn auch Geimpfte sind infizierbar und können das Virus mit Leichtigkeit verbreiten. Somit ist ein kostenloses und leicht zugängliches Testangebot wohl die einzige Möglichkeit, das Infektionsgeschehen zu überwachen“, erklärte der FPÖ-Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Gerhard Kaniak.

Weg von nichtssagenden Inzidenzzahlen

Um einen guten Überblick bekommen zu können, reichten aber weder Antigen-, noch PCR-Tests. Wichtig sei auch ein Testangebot an kostenfreien, quantitativen Antikörpertests. Kaniak warnte aber davor, daraus Inzidenzzahlen zu generieren, denn diese würden keinen Aufschluss für die Pandemie ergeben. Dafür seien nur die Zahlen der Hospitalisierungen relevant. So habe Deutschland bereits vom System der Inzidenzzahlen abgesehen. „Aber auch hier muss man die Zahlen absolut zum tatsächlichen Bettenangebot sehen und von der Methode der vorsätzlichen Bettenverknappung absehen“, so Kickl und Kaniak unisono.


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