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15. September 2020

FPÖ – Schnedlitz: AMS-Chef outet sich als Wahlhelfer der Wiener ÖVP

Wien (OTS) - Nach der „SPÖ-Teilorganisation“ Wiener Linien mischt nun auch das Arbeitsmarktservice (AMS) mit ihrem ÖVP-nahen Vorstand Johannes Kopf im Wien-Wahlkampf mit. In einem Tweet kritisiert Kopf das jüngste FPÖ-Wahlplakat, auf dem auch das AMS-Logo zu sehen ist. „Wir Freiheitliche sind es gewohnt, ins Kreuzfeuer der Betroffenheitsliga zu geraten, wenn man Probleme und Missbrauch anspricht. Anstelle das große Problem des Missbrauchs von AMS-Geldern noch engagierter anzugehen, lässt sich der sichtlich beleidigte AMS-Chef vor den parteipolitischen Karren spannen, um Stimmung gegen die FPÖ zu machen“, erklärt FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.

Dass die FPÖ in ihrer Kritik den Nagel auf den Kopf treffe, beweise die Tatsache, dass die Marketing-Gurus der Türkis-Schwarzen schon lange auf den freiheitlichen Zug aufgesprungen sind und im Wiener Wahlkampf wieder einmal die FPÖ-Inhalte als ihre eigenen verkaufen wolle. Angesichts des farblosen und unter Vergesslichkeit leidenden ÖVP-Spitzenkandidaten Gernot Blümel offenbar das einzige Mittel gegen stagnierende Umfragewerte.

Die Schlagzeilen, die das AMS beinahe wöchentlich produziert, sollten Kopf eigentlich zu denken geben, so Schnedlitz: „Da werden die fleißigen Mitarbeiter in ihren Büros beschimpft und bedroht, AMS-Gelder oftmals von Ausländern zu Unrecht kassiert – all diese Zustände, die von der Wiener FPÖ mit ihrem Spitzenkandidaten Vizebürgermeister Dominik Nepp nun thematisiert werden, sind in meinen Augen gravierender als die Verwendung des AMS-Logos auf einem Wahlplakat.“

Der FPÖ-Generalsekretär rät dem AMS-Chef daher, sich verstärkt um die existierenden Probleme zu kümmern – wie beispielsweise um die stark steigende Zahl der Menschen ohne Job: „Der Coronawahnsinn der Bundesregierung beschert dem AMS eine noch nie dagewesene Herausforderung. Die Aufgabe von Johannes Kopf ist es, die Mitarbeiteranzahl entsprechend aufzustocken, um die nun arbeitslosen Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen. Zu diesem Thema hat Herr Kopf aktuell leider nicht gezwitschert.“


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