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26. August 2021 | Asyl, Aussenpolitik, Inneres

„Heimaturlaub“ von Asylanten muss Verlust des Schutzstatus zur Folge haben!

FPÖ-Sicherheitssprecher Amesbauer empört über immer mehr "Österreicher" in Afghanistan - parlamentarische Anfragen an Innen- und Außenminister in Vorbereitung.

FPÖ-Sicherheitssprecher Amesbauer empört über immer mehr "Österreicher" in Afghanistan - parlamentarische Anfragen an Innen- und Außenminister in Vorbereitung.

Foto: FPÖ

„Wie kann es sein, dass Menschen bei uns um Schutz und Asyl ansuchen und dann in eben dieses Land, aus dem sie 'geflüchtet' sind, zurückreisen? Dafür hat niemand Verständnis“, reagierte heute, Donnerstag, der stellvertretende FPÖ-Klubobmann und freiheitliche Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer irritiert auf die gestrigen Aussagen von Außenminister Alexander Schallenberg in der "Zeit im Bild 2". Dieser erklärte dort, es sei das Ziel, jeden Österreicher und jeden, der einen Aufenthaltstitel für Österreich habe, sobald wie möglich aus Afghanistan herauszuholen.

"Familienbesuch" oder "Doppelstaatsbürger"

„Fast schon beiläufig erwähnte er, dass die meisten Personen dort auf Familienbesuch oder Doppelstaatsbürger seien. Dass der Außenminister selbst überrascht über die hohen Zahlen ist, überrascht wiederum mich. Das kann nur bedeuten, dass ein Asylberechtigter in Österreich anscheinend jederzeit und unbehelligt in sein Herkunftsland, in dem er der Logik nach ja verfolgt wird, reisen kann“, so Amesbauer.

Wie viele Asylanten sind unter "Heimaturlaubern"?

Der freiheitliche Sicherheitssprecher kündigte daher parlamentarische Anfragen an Schallenberg und Innenminister Karl Nehammer an: „Es wäre schon interessant, wie viele Personen mit aufrechtem Asylstatus unter den Leuten sind, die jetzt angeblich vor den Taliban geschützt werden wollen. Oder sind darunter gar Asylwerber? Und dass dieser Umstand nun durch die prekäre Lage dort aufpoppt, lässt auch vermuten, dass es generell Methode hat.“

"Harter Asylkurs" der ÖVP nur PR-Schmäh

Amesbauer verwies auch darauf, dass laut gültiger Gesetzeslage bei Asylberechtigten, die in ihr Herkunftsland einreisen, ein Aberkennungsverfahren einzuleiten ist. „Das muss die einzige logische Konsequenz sein. Mit dem gestrigen Interview wurde wieder einmal klar, dass der restriktive Migrationskurs der ÖVP ein einziger PR-Schmäh ist. In Wahrheit können sie es nicht, oder sie wollen es nicht“, betonte Amesbauer.


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