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17. Juli 2020 | Inneres

Nehammer will Projekt der neuen Munition für die Polizei auf die lange Bank schieben

Laut Medienberichten ist die Ausschreibung des Innenministeriums für die neue Deformationsmunition mit mannstoppender Wirkung „geplatzt“. „Diese Munition schützt nicht nur die Polizisten, sie schützt auch unbeteiligte Dritte, weil sie Querschläger verhindert. Deshalb haben wir die Anschaffung dieser wirksameren Munition 2019 ja in die Wege geleitet. Nach dem Bruch der Koalition durch die ÖVP wurde dieses Projekt aber gestoppt bzw. verzögert. ÖVP-Innenminister Nehammer soll jetzt endlich die Wahrheit sagen: Ist es seine Absicht, diese neue Munition zu beschaffen und wenn ja, bis wann?“, forderte heute FPÖ-Klubobmann NAbg. Herbert Kickl.

„Wenn Nehammer die Sicherheit seiner Polizisten und der Bürger aber kein dringliches Anliegen ist und er daher kein Geld für eine Deformationsmunition mit mannstoppender Wirkung ausgeben will, dann soll er das sagen und zwar jetzt“, so Kickl weiter. Denn es liege der Verdacht sehr nahe, „dass Nehammer deren Anschaffung auf die lange Bank schieben will, um sie irgendwann endgültig abblasen zu können. An fadenscheinigen Ausreden herrscht ja bei der ÖVP nie ein Mangel“, sagte Kickl.


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