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22. Jänner 2021 | Gesundheit

Anschober ist endgültig in Parallelwelt abgetaucht

FPÖ-Klubobmann Kickl zu bizarrem ZIB2-Auftritt des Günen am Donnerstag: "Dieser Pseudo-Gesundheitsminister soll schleunigst zurücktreten."

„In der gestrigen ZIB2 har sich einmal mehr deutlich gezeigt, dass Pseudo-Gesundheitsminister Rudolf Anschober endgültig in eine Parallelwelt abgetaucht ist“, meinte heute, Freitag, FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl. „Am Impf- und Corona-Chaos ist laut Anschober jeder andere schuld, die Ärztekammer, die Lieferfirmen und sogar die britische Tageszeitung ‚Guardian’, die gemeinerweise über regelwidrig geimpfte österreichische Bürgermeister berichtet - aber die Regierung und insbesondere der Gesundheitsminister selbst sind unschuldig und makellos wie ein kleines Lämmchen.“ Es habe nicht viel gefehlt und Anschober hätte sich selbst heiliggesprochen.

Heimbesuche als Argument für Bürgermeister-Impfung

Besonders absurd sei die Aussage gewesen, dass Bürgermeister, die regelmäßig Altersheime besuchten, natürlich schon eine Impfung haben könnten, zeigte sich Kickl fassungslos. Und die Kritik der Ärztekammer, wonach die niedergelassenen Ärzte bezüglich der Impfung im Dunklen gelassen würden, habe Anschober mit den Worten quittiert: „Da muss ich lachen.“ Dies sei eine unglaublich abgehobene Frechheit gegenüber Österreichs Ärzteschaft, und das ausgerechnet aus dem Munde des zuständigen Ministers.

Skurriler Auftritt muss Folgen haben

Anschober solle sich selbst endlich eingestehen, dass er mit seinem Amt völlig überfordert sei, und zurücktreten. Damit täte er Österreich einen wirklich großen Gefallen. Allerdings stehe zu befürchten, dass ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz und der grüne Vizekanzler Werner Kogler dann mit traumwandlerischer Sicherheit ein ähnlich destruktives „Genie“ aus dem Hut zaubern würden, warnte Kickl. Nach diesem skurrilen Auftritt Anschobers müsse aber gehandelt werden.


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