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07. Oktober 2021 | Innenpolitik, Medien

Bundeskanzler stolpert durch ZiB2-Interview und lässt seine engsten Mitstreiter im Regen stehen

Kurz legte auch gestern die alte „ÖVP-Verteidigungsplatte“ auf und wirkte damit unglaubwürdig.

Es war ein erschütterndes Bild, das der ÖVP-Bundeskanzler gestern Abend als Studiogast der „ZiB2“ abgegeben hat. Zu diesem Schluss kam heute, Donnerstag, Christian Hafenecker, FPÖ-Mediensprecher und Fraktionsvorsitzender im "Ibiza"-Untersuchungsauschuss. „Der Kanzler argumentierte so, wie es die ÖVP seit Jahren macht. Es seien alles nur falsche Vorwürfe, es würden SMS aus dem Zusammenhang gerissen, und alle wollen nur der ÖVP schaden. Mehr hatte Sebastian Kurz auch gestern Abend nicht zu bieten. Auf konkrete Vorwürfe ging er nicht ein. Er stolperte durch das Interview. Von Führungsstärke oder Souveränität war Kurz weit entfernt. Aber gerade diese Eigenschaften sind notwendig, um dieses Amt ausführen zu können.“

Kurz will nur noch seine Haut retten

Besonders bemerkenswert sei auch, dass der Kanzler seine ebenfalls mitbeschuldigten engsten Mitarbeiter im Regen stehen lasse. „Mehrmals legte Kurz wert auf die Feststellung, dass er ja nicht für Aufträge des Finanzministeriums an die Meinungsforschung zuständig sei und nie etwas davon gewusst habe. „Der Bundeskanzler will augenscheinlich seine Haut retten und schreckt auch nicht davor zurück, alles auf seine Mitarbeiter zu schieben. Dabei ist nach dem Studium der Anordnung zur Hausdurchsuchung klar, dass der Kanzler nicht nur Mitwisser, sondern Initiator der gesamten skandalösen Causa ist. Dieser Verantwortung wird er sich nicht entziehen können. Im Sinne des Ansehens der Politik insgesamt wäre es dringend nötig, wenn der Kanzler sofort die Konsequenzen zieht und zurücktritt“, forderte Hafenecker.


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