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11. März 2021 | Umwelt, Verkehr

Autofahrer werden unter grüner Umweltministerin zum Staatsfeind Nummer eins erklärt!

FPÖ-Bundesparteiobman Hofer: "Das einzige, was dadurch erzeugt wird, ist Unsicherheit in der heimischen Automobilwirtschaft, die mehr als 300.000 Jobs in Österreich sichert."

„Die Verkehrsministerin hat von der Mobilität der Zukunft leider eine falsche Vorstellung.“ So kommentiert FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer das Bestreben Österreichs, bei der EU einen Termin für ein Verkaufsverbot von Autos mit Verbrennungsmotoren zu erfragen. Dieses so genannte „Non-Paper“ haben Österreich, Belgien, Dänemark, Griechenland, Malta, Irland, Litauen und Luxemburg an die EU-Kommission geschickt. Hofer: „Die Frage ist nicht, ob ein Auto einen Verbrennungsmotor hat, sondern womit dieser betrieben wird. Es wäre ein fataler Fehler, bei einer Perspektive für die Zukunft den Verbrennungsmotor auszublenden. Denn diese werden in Zukunft vermehrt mit E-Fuel und Biosprit betrieben. Selbst wenn von heute weg nur noch rein Elektroautos verkauft würden, können die CO2-Ziele nicht erreicht werden. Um die CO2-Bilanz nachhaltig und schnell zu verbessern, muss die bestehende Flotte im Zentrum der Überlegungen stehen. Und hier spielen die Treibstoffe eine entscheidende Rolle. Eine Erhöhung des Biosprit-Anteils würde sofort zu wirksamen Ergebnisse führen.“

E-Autos alleine können nicht die Zukunft sein

Der frühere Verkehrsministers empfiehlt Ministerin Leonore Gewessler ein Gespräch mit Professor Helmut List, dem Namensgeber der AVL List GmbH in Graz. Diese Anstalt für Verbrennungskraftmaschinen ist international führend in der Entwicklung von Antriebssystemen. „Wie mir Professor List in unseren zahlreichen und mehr als interessanten Gesprächen mitgeteilt hat, wird es in Zukunft drei Antriebstechnologien parallel geben: Effektive Verbrennungsmotoren mit neuartigen Treibstoffen, Elektroautos – gespeist durch neue Batterien als Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technik – und Brennstoffzellen, die aus Wasserstoff gespeist werden. Die entscheidende Frage dabei ist daher nur, womit die Verbrenner angetrieben werden – und hier muss der Weg für neue Kraftstoffe geebnet werden“, betont Hofer.

Maximaler Schaden für heimische Wirtschaft

Das derzeit von der grünen Verkehrsministerin forcierte Aus für Verbrennungsmotoren verursacht für Hofer „maximalern Schaden“: „Der Grund für diese nicht durchdachte Maßnahme kann nur in der politisch motivierten Ablehnung des Individualverkehrs der Grünen sein. Das einzige, was dadurch erzeugt wird, ist Unsicherheit in der heimischen Automobilwirtschaft, die über 300.000 Jobs in Österreich sichert.“

Grüne Attacke auf alle Autofahrer

„Zuerst wird versucht, mittels massiver Teuerungen das Autofahren unleistbar zu machen, und zusätzlich wird nun mit Hilfe der EU versucht, Diesel und Benziner gänzlich zu verbieten. NoVA-Erhöhung, die drohende Abschaffung der Pendlerpauschale und die nunmehrige Möglichkeit zur Beschlagnahme von Fahrzeugen bestätigen klar, dass der Autofahrer für die Grünen zum Staatsfeind Nummer eins erklärt wurde“, kritisierte heute, Donnerstag, FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch. „Die Umweltministerin ist absolut unfähig und wird von parteipolitischer Abneigung auf Österreichs Kfz-Lenker getrieben. Um weiteren Schaden zu verhindern, muss Gewessler von all ihren Agenden enthoben werden!“

Zu Corona-Krise kommt nun Sozial-Krise

„Seit dem Amtsantritt Gewesslers wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das Leben für Österreichs Autofahrer so schwer wie nur möglich zu machen. Alleine die NoVA-Erhöhung im Juli führt bereits zu massiven Belastungen in den kommenden Jahren. Das nunmehr geforderte Verbot von Verbrenner-Fahrzeugen wird die Situation nochmals verschärfen, da sich viele Menschen ein neues E- oder Wasserstofffahrzeug schlichtweg nicht leisten können. Nach der Corona-Krise erlebt Österreich dank der schwarz-grünen Regierung eine Sozialkrise“, betonte Rauch und forderte: „Der Feldzug gegen Österreichs Autofahrer muss unbedingt gestoppt werden!“

Erst Öffi-Netz in ländlichen Gegenden ausbauen

„Die vielzitierte 'Verkehrswende' wird nur dann funktionieren, wenn man die Menschen mitnimmt und sozial verträgliche Übergänge schafft. Das derzeit radikale Vorgehen der Umweltministerin ist jedenfalls alles andere als sozial verträglich“, bekräftigte der Umweltsprecher. „Vor allem die Menschen im ländlichen Raum werden Leidtragende der grünen Kampfmaßnahmen gegen Österreichs Autofahrer sein. Gewessler dürfte scheinbar noch nicht bekannt sein, dass der Bus oder der Zug am Land nicht bis vor die Haustüre fährt. Anstatt von Verboten und Teuerungen zu sprechen, muss das öffentliche Netz adäquat ausgebaut werden. Von einem attraktiven öffentlichen Verkehrsnetz sind wir in den ländlichen Regionen aber noch meilenweit entfernt“, betonte Rauch.


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