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Trickreicher Versuch, die „Klimakrise“ aufrechtzuerhalten

Störende Fakten werden im IPCC-Bericht auch diesmal wieder ausgeblendet, oder im Kleingedruckten versteckt.

Trickreicher Versuch des Weltklimarates, die „Klimakrise“ aufrechtzuerhalten

Foto: NASA

Was bei der Coronakrise funktioniert, funktioniert auch bei der „Klimakrise“: Je hysterischer das Geschrei, umso weniger Fakten werden vorgelegt. Im neuen Bericht des Weltklimarates werden irreale Temperaturmodelle aufgebauscht, unangenehme Fakten ausgelassen oder im Kleingedruckten versteckt.

Seit Tagen lief die Warnberichterstattung zum Bericht des Weltklimarates IPCC der Vereinten Nationen auf Hochtouren und verwirrte. Zunächst die Horrormeldung vom Stocken des „Golfstroms“ und dessen Stillstand. Die „Fernheizung Europas“, die Wärme aus der Karibik bis zu den Britischen Inseln und vor die Küste Norwegens bringt, soll versiegen, hieß es. Die unausweichliche Folge: Europa würde abkühlen, schneereiche Winter und regenreiche Sommer wären die Folge.

Kälter? Oder doch wärmer?

Tage später hieß es zum IPCC- Bericht dann völlig anders: Die Temperaturen werden speziell in Europa stärker ansteigen als im Rest der Welt. Ein Zugeständnis an die „Klimakrise“-Sekte, die in Europa die meisten Anhänger hat?

Die Fakten: Die globale Erwärmung seit 1850 bis heute betrug 1,07 Grad Celsius. Die Temperatur stieg seit 2011, dem letzten Bericht, um 0,19 Grad. Beide Werte lagen damit klar unter den bisherigen Prognosen des IPCC.

Doch der beharrt auf seinem Worst Case-Szenario mit einem Temperaturanstieg von zwei bis fünf Grad, was eine „unumkehrbare“ Erhöhung des Meeresspiegels um einen Meter bis zur Jahrhundertwende nach sich ziehen würde. Das war selbst dem IPCC nahestehenden Gavin Schmidt vom NASA GISS-Institut zu viel: „Irrsinnig gruselig – und falsch.“

Irreales und Kleingedrucktes

Das Szenario basiert auf der irrealen Annahme, dass sich die CO2-Emissionen bis 2080 verdreifachen, was aufgrund der aktuell geschätzten Erdöl-, Erdgas- und Kohlereserven kaum möglich ist – oder wie in den Anmerkungen kleinlaut zugegeben wird: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Szenarien mit hohen Emissionen wie RCP8.5 oder SSP5-8.5 eintreten, wird jedoch angesichts der jüngsten Entwicklungen im Energiesektor als gering eingeschätzt.“

Im Kleingedruckten versteckt der IPCC zudem einen eigenen Fehler in der Berechnung der CO2-Emissionen. In den im Bericht veröffentlichten häufig gestellten Fragen (FAQ) unter der Ziffer 5.1 heißt es: „Beobachtungen (…) zeigen, dass die Atmosphäre nur etwa die Hälfte des CO2 aufgenommen hat, das durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und Landnutzungsänderungen (…) ausgestoßen wurde. Natürliche Prozesse des Kohlenstoffkreislaufs an Land und in den Ozeanen haben den Rest dieser Emissionen aufgenommen.“ Im Klartext: Nur die Hälfte des menschengemachten CO2 gelangt in die Atmosphäre, und nicht das Ganze, wie bisher vermutet.

Und unter FAQ 5.3 kommt es noch besser: „Falls die Emission und die Aufnahme von CO2 gleich sind, stabilisiert sich die CO2-Konzentration. Falls die CO2–Entfernung größer ist als die Emission, würde die Konzentration sinken.“

Frühere Wärmeperioden einfach ausgeblendet

Damit die geringe Temperatursteigerung seit Beginn der industriellen Revolution aber graphisch so richtig gruselig wirkt, wurden zwei Phasen weggelassen, in denen es höhere Temperaturen gegeben hat, als bis 2100 erwartet werden: die mittelalterliche Wärmeperiode von 900 bis 1200 und das Atlantikum vor 6.500 bis 8.500 Jahren.

Aber das haben die meisten Medien ganz einfach verschwiegen. Wozu den Schmöker lesen oder gar Recherchearbeit machen, wenn die Zusammenfassung des IPCC doch die viel bessere Schlagzeile liefert: „5 Grad mehr! So heiß wird es in Österreich“


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