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02. September 2020 | Umwelt, Verkehr

Schwarz-grüne Regierung hält trotz Corona-Krise an Teuerungen für Autofahrer fest

FPÖ-Umweltsprecher Rauch: "Dieselprivileg und Pendlerpauschale sollen fallen - Autofahrer und ländlicher Raum sind mit Sicherheit nicht die Melkkühe und Sündenböcke der Nation."

Geht es nach der Anfragebeantwortung der grünen Umweltministerin Leonore Gewessler, hält die schwarz-grüne Regierung auch künftig an der Ökologisierung des Verkehrs fest. „Ökologisierung hört sich nett und harmlos an, ist aber in Wahrheit nichts anderes als ein trojanisches Pferd für Österreichs Autofahrer. Wo Ökologisierung draufsteht, ist Teuerung drin. Dass man zudem den Abbau von fossilen Subventionen plant, untermauert den drohenden Angriff auf Österreichs Autofahrer“, kritisierte heute, Mittwoch, FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch, der an die Regierung appellierte, die Teuerungspläne über Bord zu werfen.

Gewesslers Liebe zur "Ökologisierung"

„Insgesamt sechs Mal spricht Gewessler in der Beantwortung von Ökologisierung. Wer aber diese Ministerin und insbesondere die Grünen kennt, weiß, dass damit Teuerungen und zusätzliche Belastungen gemeint sind. Gewessler versucht, die Ökologisierung als harmlos zu verkaufen, während sie aber Österreichs Autofahrer immer weiter belastet. Diese Anfragebeantwortung ist eine klare Kriegserklärung an die heimischen Autofahrer“, hielt Rauch fest.

Ländlicher Raum wird weiter ausgedünnt

„Vor allem die Abschaffung des Dieselprivilegs und die Abschaffung der Pendlerpauschale in dieser Form sind ein Affront. Gerade die Menschen im ländlichen Raum sind auf das Auto angewiesen und profitieren daher vom Dieselprivileg und der Pendlerpauschale. Dabei wird auch das geplante stadtfreundliche '1-2-3-Ticket' keine Abhilfe schaffen. Im Gegenteil, der ländliche Raum wird durch die geplanten Unsinnigkeiten weiter benachteiligt und ausgedünnt“, bekräftigte der FPÖ-Umweltsprecher, „zudem sind hunderttausende Menschen dank der überzogenen Corona-Maßnahmen arbeitslos und kämpfen oftmals tagtäglich um das finanzielle Überleben. Dass man hier dennoch an Belastungen festhält, schlägt dem Fass den Boden aus.“

Stopp dem Ökologisierungs-Wahn!

Der FPÖ-Umweltsprecher forderte daher die Bundesregierung auf, den Ökologisierungs-Wahn und den damit verbundenen Teuerungs-Wahn ad acta zu legen. „Österreichs Autofahrer und der ländliche Raum sind mit Sicherheit nicht die Melkkühe und die Sündenböcke der Nation. Sämtliche Vorhaben sind daher über Bord zu werfen“, so Rauch.


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