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18. August 2020 | Finanzen, Verkehr

AUA: Trotz Kurzarbeit und staatlicher Millionenhilfe Prämien an Vorstände und Manager

FPÖ-Verkehrsssprecher Hafenecker: "Der 'Selbstbedienungsladen der Republik' ist nun auch bei der AUA eröffnet."

„Der AUA-Vorstand und etwa 200 Führungskräfte der Lufthansa-Tochter können sich auch in größten Krisenzeiten über eine Prämienausschüttung erfreuen. Während jeder Maler- oder Schlossereibetrieb auf seine sorgsamen Ersparnisse zurückgreifen muss, um über die Runden zu kommen, lässt man es sich bei der Fluglinie gutgehen. Die im Jahr 2019 gebildeten Rücklagen werden nicht etwa dazu verwendet, um Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu retten, oder die staatliche Hilfe in der Höhe von 450 Millionen Euro zu minimieren – nein, es werden an das Management Prämien ausgeschüttet“, erklärte heute, Dienstag, der freiheitliche Verkehrssprecher Christian Hafenecker in einer ersten Reaktion auf aktuelle Medienberichte.

Keinerlei Reaktion der Bundesregierung

„Das ist etwa so, als ob ich einem vermeintlichen Obdachlosen zehn Euro schenke und er sich sein damit gekauftes Brathendl im Porsche vom Imbiss abholt“, so Hafenecker. „Es ist auch nicht verwunderlich, dass seitens unserer Bundesregierung keinerlei Reaktion auf diese Ungeheuerlichkeit erfolgt. Der ohnehin schlechte 'Deal' mit der Lufthansatochter, der nicht einmal den heimischen Standort garantiert, wird hier zusätzlich noch ausgenutzt – Geld ist ja nun genug da.“

Corona-Krise wird für Großbetriebe ausgenutzt

„Die türkis-grüne Chaos-Truppe mit einem Finanzminister, der Nullen und Laptop vergisst, betreibt hier auf Steuerzahlerkosten reine Klientelpolitik - zum eigenen Vorteil und zum Nachteil Österreichs. Hier wird die Corona-Krise ausgenutzt, um bei Großbetrieben Einfluss zu gewinnen, Klein- und Mittelbetrieben wird hingegen das Wasser abgegraben. So wurde nun auch bei der AUA der ‚Selbstbedienungsladen der Republik‘ feierlich eröffnet“, betonte Hafenecker.


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