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16. Dezember 2020 | Tourismus, Wirtschaft

Grünes Corona-Chaos-Management muss ein Ende haben

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Verordnungs-Bocksprünge des grünen Gesundheitsministers geben dem Wintertourismus kaum Überlebenschancen."

Als massiven Anschlag auf die Branche bezeichnet Franz Hörl, Obmann der Sparte Seilbahnen in der Wirtschaftskammer und ÖVP-Nationalratsabgeordneter, den vom Gesundheitsminister vorgelegten Entwurf zur Öffnung der Skigebiete am 24. Dezember. Zum einen seien dort zusätzliche Risikoanalysen von Betrieben gefordert, zum anderen soll die erlaubte Kapazität für Sessellifte mit Schutzhauben halbiert werden. Hörl geht angesichts der „laufend steigenden Schikanen“ sogar so weit, dass er den Liftbetreibern ein Aufsperren nicht mehr empfiehlt – und erhält dafür Verständnis von FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Es ist wirklich abenteuerlich, wie der grüne Gesundheitsminister hier agiert. Obwohl es schon Sicherheitskonzepte in den Skigebieten gibt, mit denen die Betriebe auch wirtschaften können, werden von heute auf morgen weitere Maßnahmen verlangt, die es de facto verunmöglichen, das wirtschaftliche Überleben sicher zu stellen. Diese Bocksprünge Anschobers sind ein Anschlag auf den Wintertourismus.“

ÖVP schaut bei grünem Unfug zu

Es sei die Aufgabe der ÖVP, auf den grünen Koalitionspartner einzuwirken. Hofer: „Österreich ist ein Tourismusland. Es hängen hunderttausende Jobs am Wintertourismus. Hier stehen Existenzen auf dem Spiel. Trotzdem können die Grünen hier in Form des Gesundheitsministers schalten und walten – und die ÖVP schaut zu. Dieses Spiel kennen wir bereits von der NoVA-Erhöhung, wo alle ÖVP-nahen Institutionen wie Wirtschaftsbund oder ÖAMTC gegen diese grüne Idee ausgerückt sind. Trotzdem hat die ÖVP in der Koalition nachgegeben – aus welchem Grund auch immer.“

Wenn alles zu ist, wird auf Privaträume ausgewichen

Die geplante Verordnung werde nicht nur Existenzen im Wintertourismus zerstören, sondern auch bewirken, dass die Menschen aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden. Für Hofer der falsche Weg: „Unter Einhaltung bestimmter Regeln und Sicherheitsvorkehrungen ist ein Leben im öffentlichen Raum trotz Corona möglich. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wenn alles gesperrt wird, dann wird eben in Privaträume ausgewichen – ohne Regeln und Schutzausrüstungen.“


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