Skip to main content
13. Februar 2024 | Landesverteidigung

Politische "Cancel Culture" macht auch vor verdienten Kriegshelden keinen Halt!

FPÖ-Wehrsprecher Reifenberger: "Jetzt wird auch noch der Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn umbenannt."

Nach der bereits erfolgten Umbenennung der Windisch-Kaserne in Klagenfurt sorgt nun eine weitere Umbenennung einer Kaserne durch die ÖVP-Verteidigungsministerin Klaudia Tanner für Aufsehen. Dieses Mal ist der Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn in die Fänge der ÖVP-geführten „Cancel Culture“ geraten und soll umbenannt werden. Erneut wird damit das Andenken eines kampferprobten österreichischen Soldaten mit Füßen getreten – die Militärhistorische Denkmalkommission unterstützt das Vorhaben. „Das Ersetzen eines kampferprobten Kriegshelden gegen einen verdienstvollen Vertreter des Bundesheers der Zweiten Republik ist unnötig und zieht das Ansehen einer ganzen Kriegsgeneration in den Schmutz“, bemerkte dazu der freiheitliche Wehrsprecher Volker Reifenberger.

Bundesheer wird jegliche militärische Grundeigenschaft abgesprochen

„Vor dem Hintergrund eines offenen Konflikts am Rande Europas scheint es offensichtlich noch immer politische Kreise zu geben, die dem Bundesheer jegliche militärische Grundeigenschaften absprechen wollen. So sind es doch Soldaten, die sich in Zeiten der militärischen Landesverteidigung auch unter Einsatz ihrer körperlichen Unversehrtheit und ihres eigenen Lebens in den Dienst der Heimat stellen und einen überdurchschnittlichen Beitrag an der Heimatverteidigung leisten“, so Reifenberger.

Umbenennung in keiner Weise nachvollziehbar

Die Traditionspflege und die Ehrung verdienter Persönlichkeiten in der österreichischen Geschichte führen zur namentlichen Widmung von Ausmusterungs-Jahrgängen und militärischen Liegenschaften. Gedeckt durch die wissenschaftliche Expertise des Heeresgeschichtlichen Museums erfolgen so namentliche Widmungen von Jahrgangsnamen an der Heeresunteroffiziersakademie, der Theresianischen Militärakademie und auch von militärischen Liegenschaften des Bundesheeres. „Der Internetauftritt des Bundesheeres selbst verrät, dass sich Godwin von Brumowski im Ersten Weltkrieg nicht nur als mutiger Jagdflieger, sondern auch als erfolgreicher Truppenführer mehrfach bewiesen hatte. Mit 35 bestätigten (und acht unbestätigten) Luftsiegen war er der erfolgreichste Jagdflieger der k.u.k. Luftfahrttruppen im Ersten Weltkrieg. Die zahlreichen Auszeichnungen, verliehen durch die Republik Österreich, und der tragische Unfalltod unterstreichen den herausragenden Charakter und die Vorbildwirkung des Offiziers und Weltkriegs-Veteranen. Vor dem Hintergrund der gerne angepriesenen geistigen Landesverteidigung, die die österreichische Gesellschaft auch wieder krisenresilienter machen sollte, erscheint das Bestreben des Tanner-Ministeriums nicht nachvollziehbar.“

Landesverteidigung darf nicht unter linker "Cancel Culture" leiden

Aus diesem Grund sprechen sich die Freiheitlichen für eine ernstgemeinte geistige Landesverteidigung im Rahmen der umfassenden Landesverteidigung aus und setzen sich für die Beibehaltung des Kasernennamens Brumowski ein. "Aus freiheitlicher Sicht dürfen historische Persönlichkeiten, die sich um die Landesverteidigung und den Aufbau des Bundesheeres überdurchschnittliche Verdienste erworben haben, keinesfalls Opfer linker 'Cancel Culture' werden", betonte der freiheitliche Wehrsprecher, der selbst auch Milizsoldat ist.


© 2024 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.