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24. August 2021 | Finanzen, Umwelt, Wirtschaft

Umweltpolitik mit Hausverstand statt Belastungen und Klima-Hysterie!

FPÖ-Umweltsprecher Rauch zu drohender CO2-Belastungswelle: "Länder, die auf Kohlekraft setzen, lachen über den Selbstzerstörungs-Trip Österreichs!“

„Während in Asien rund 600 neue Kohlekraftwerke gebaut werden, leitet Österreich mittels CO2-Steuern und neuen Belastungen den Selbstzerstörungsmodus ein. Selbst wenn Österreich eine CO2-Neutralität erreicht, wird sich am Weltklima nichts verändern. Neue Steuern oder Belastungen in Österreich werden das Weltklima nicht retten. Vielmehr liegt die Verantwortung in den europäischen Ländern, gegen den Ausbau von Kohlekraftwerken aufzutreten“, betonte heute, Dienstag, FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch. „Insgesamt sind weltweit in den nächsten Jahren rund 1.380 neue Kohlekraftwerke in Planung. Sämtliche Länder, die künftig auf Kohlekraft setzen, lachen über den Selbstzerstörungs-Trip Österreichs und der EU!“

Neue Belastungen schädigen Wirtschaftsstandort

„Anstatt in altbewährter Corona-Manier Angst und Panik in der Klimafrage zu verbreiten, wäre es endlich an der Zeit, den Hausverstand in der Umweltpolitik zu aktivieren. Alleine die EU-Staaten sind nur für rund acht Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich, während alleine China rund 30 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes emittiert. Es wäre daher mehr als angebracht, die Klima-Hysterie in Österreich und der EU zu beenden und Maßnahmen mit Hausverstand zu setzen“, forderte Rauch. „Neue Steuern und Belastungen werden den Wirtschaftsstandort Österreich massiv schädigen und das Leben für die Menschen unleistbar machen, während kein nennenswerter Effekt für die Umwelt erzielt werden kann“, so der Umweltsprecher.

Klimaveränderungen gab es immer schon

„Es braucht in jedem Fall keine neuen CO2-Steuern in Österreich. Mit Normverbrauchsabgabe sowie Mineralöl- und Motorsteuer gibt es bereits drei CO2-Steuern in unserem Land. Eine Zweckbindung dieser Steuern für den Umweltschutz wäre die einzig sinnvolle Maßnahme“, forderte Rauch. „Sämtliche Klimaberichte der letzten Zeit zeichnen immerzu apokalyptische Resümees und Horror-Szenarien und dienen nicht zuletzt für klimapolitische Radikalmaßnahmen. Dass dabei das vorindustrielle Niveau als Gradmesser gilt, ist in der Klimafrage aber nicht redlich. Gerade das vorindustrielle Niveau war dadurch geprägt, dass man in dieser Zeit am Ende einer kleinen Eiszeit stand, wie auch Berechnungen des Schweizer Paul Scherrer Instituts zeigen. Klar ist, dass wir Klimaveränderungen erleben und wir auf diese reagieren bzw. uns diesen anpassen müssen. Doch das Verbreiten von Angst und Panik und das Belasten der Menschen wird mehr Schaden als Nutzen anrichten“, warnte Rauch.


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